Herzlich Willkommen

07.02.2018

Visitation anders

Herzlich Willkommen - Visitation andersEs sieht aus wie ein Café, ist aber eine Visitation. In unterschiedlichen Runden kamen Menschen aus den Regionen der EKHN miteinander ins Gespräch.

Für manchen Hauptamtlichen verbindet sich mit Visitation der schreckliche Gedanke ans Berichte schreiben und das Fachgespräch mit anderen, um dort die eigentliche Arbeit vorzustellen... In der Propstei Nord-Nassau beschreitet Pröpstin Annegret Puttkammer einen neuen, einen anderen Weg. Sie lud die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitenden des Evangelischen Dekanats an der Dill zum direkten Austausch mit Menschen aus anderen Regionen der EKHN ein. All in One - alle unter einem Dach - lautete die Premiere. Und es ist gelungen! Der Tag der Begegnung in Herborn sorgte für ein gutes Miteinander unter den knapp 90 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden. Dekan, die Mitglieder des DSVs, die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter begegnen sich auf Augenhöhe in einem Raum. Es werden Themen vorgestellt, an denen Menschen aus unterschiedlichen Bereichen in Kleingruppen gemeinsam weiterarbeiten können und so die Impulse vertiefen.

In der EKHN werden nicht nur Gemeinden visitiert, sondern auch die Dekanate und deren Fachdienste. Noch vor einigen Jahren hieß das für die Mitarbeitenden, sie mussten über ihre Arbeit erst einen Bericht für die Visitiation verfassen. Dieser Bericht wurde dann Grundlage für das Visitations-Gespräch. Der Begegnungstag geht einen völlig anderen Weg: Alle sollen mit allen reden können. Dieser neue Ansatz erfordert Offenheit und die Bereitschaft sich auf die Begegnungen einzulassen. Damit der Austausch stattfinden kann, und die Mitarbeiter verschiedener Regionen in der EKHN unmittelbar miteinander ins Gespräch kommen, gab es mehrere Begegnungsrunden in der Herborner Konferenzhalle. Gesprächspartner kamen auch aus dem Dekanat Vorderer Odenwald, dem Westerwald und aus der Wetterau. Dabei gab es viele Impulse für die Gemeindearbeit in der Region und der Wunsch nach mehr Kooperationen deutlich formuliert.

Die Ergebnisse vom Begegnungstag sollen nun gesammelt und als Dokumentation an den Dekanatssynodalvorstand (DSV) weitergeleitet werden. Präses Dr. Wolfgang Wörner sah es positiv, „auch wenn die Arbeit der Auswertung für den Dekanatssynodalvorstand (DSV) erst damit beginnt“.

Text und Foto: Holger J. Becker-von Wolff





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